Warum Montagswachen?

Weshalb wurde ausgerechnet der Montag als Tag der Mahnwache gewählt?

Die friedliche Revolution im Zeichen des Volkes.

Die erste Montagsdemonstration fand am 4. September 1989 statt. Initiiert wurde sie von den Bürgerrechtlerinnen Katrin Hattenhauer und Gesine Oltmanns, die nach dem Friedensgebet fünf Transparente an Demonstrationswillige verteilten und selbst dasjenige mit der Aufschrift „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ entrollten Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“  meldeten sich Woche für Woche Hunderttausende DDR-Bürger im ganzen Land zu Wort

http://de.wikipedia.org/wiki/Montagsdemonstrationen_1989/1990_in_der_DDR

Wir sind das Volk

mwc_logoIn der jetzigen Krise sind Wir geeint. Nicht nur das deutsche Volk, das so lange durch Mauern von Ignoranz und gegenseitiger Volksverhetzung in Schach gehalten wurde. Ganz Europa befindet sich in einer tiefen Identitätskrise, die global gesteuert wird. Die Entwurzelung von Völkern und deren eigene Mentalität und kulturelle Belange ist im Gange.

Überall in Europa und der Welt geht das Volk auf die Straße, um für menschenwürdige und friedliche Bedingungen zu demonstrieren. Auf den Mahnwachen werden die verschiedensten Themen angesprochen.

Die regierenden Parteien fahren eine Poltik des Irrsinns. Wie ferngesteuerte Maschinen gebahren sich die meisten der Minister. Es gibt keinen wirklichen Sinn in der derzeitigen Politik ..oder ist dieser Irrsinn kalkuliert? Als Weg zu einer einzigen Weltregierung mit dem Hintergrund die Menschen in ein Zwangskorsett zu sperren? Ist in der Politik eine Art Anarchie ausgebrochen? Ein Regiment von Ignoranten.. Da ist es doch ein einfaches, seine Bürger auch zu entwurzeln. Die Sparer werden auf Kosten der Schuldenstaaten und des Finanzsektors enteignet. Durch veruntreute Bankgeschäfte werden Bürger aus ihren Wohnungen und Häuser geschmissen. Der Sonnenschein soll besteuert werden und das Wasser an Großmogule verkauft. In der Landwirtschaft werden die Nutztiere mit Chemikalien großgezogen, um diese dann an die Menschen als Nahrung zu verkaufen. Das gleiche mit Gemüse und Korn. Die unfruchtbar Machung zeugt von tiefster Naturverachtung seitens der Konzerne. Gleichzeit werden Kleingärtner und Kräuterkundige kriminalisiert. Es soll kein Wort mehr über eine natürliche Lebensweise in der Öffentlichkeit geäussert werden. Gesundes wird zu krank erklärt und das Kranke wird als alleinige Alternative zum Glück deklariert.

Dabei ist die neue „Weltregierung“ ganz in der Annahme, das Beste für uns zu tun. Denn denken und entscheiden liegt nach deren Meinung, nicht im Focus des Bürgers. Das Volk soll arbeiten und leisten. Ist das jetzt moderne Sklaverei?

Das dualistische Denken wird schärfer eingestellt durch die Gut-Böse Thematik in der derzeitigen Politik. Irgendwo gibt es immer einen Feind, der über die Populären Medien aufgeblasen wird. Schwarz und Weiß. Ying und Yang. Negativ und Positiv. Links Und Rechts. Das UND verbindet die Dualität. Hier entsteht dann ein polares Verhältnis, welches sich ergänzt. So führt die Verbindung der Gegensätze zur Mitte. Geistig und seelisch.

Mondtag, Tag der Empfindsamkeiten und der Seele
Poetinnen und Denker. Dichter und Malerinnen.

mwc_logoMontag ist der geeignetste der Wochentage, um über seine Ängste und Besorgnisse zu sprechen. Jeder der einzelnen Redner regt die Seelenbilder an. Jeder der Zuhörer kann sich in einem der Themen wiederfinden. Es muß nicht jedes Thema interessant für den Zuhörer sein. Es soll ja nicht konsumiert werden. Aber die Vielfalt der Themen auf den Montagswachen schult auch die Akzeptanz gegenüber den noch fremden Einsichten seines Nachbarn. Und Nachbarn haben wir in aller Welt. Überall kommt die alte Kloake wieder hoch. Es sind Wiederholungen die im Zeitfenster ablaufen. Lasst uns diese alten Bande endlich lösen. Wir brauchen kein Feindbild und keine alten Männer, die Jugend und Lebendigkeit verascheut. Verstehen, verzeihen, Frieden mit uns schließen.

Der Mond ist ein Sinnbild für Schutz und Geborgenheit. Auch hat er seine Tiefen und Höhen, die Ebbe und Flut. Und diese Zartheit der Seele, die verletztlich und auch ängstlich stimmt. Die Montagswachen sind ein geschützter Platz, über seine inneren Bilder zu sprechen. Daher ist auch wenig Platz für parteiliche Zuordnungen und ebensolcher Klüngeleien. Das Empfinden hat kein Parteibuch. Hier sprechen wir nackt und verletzlich, gar wahrhaftig. Es wird gesungen und gelacht. Es werden Tränen vergossen. Es wird gesprochen.. man kommt sich näher, man beginnt zu vertrauen.

to be continued..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.